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Kompetenzförderung zukünftiger Berufschullehrer*innen in ästhetisch ausgerichteten Forschungswerkstätten für eine Berufsbildung für nachhaltige Entwicklung

Leuphana Universität Lüneburg

21335 Lüneburg

Niedersachsen


Harald Hantke

100 angehende Lehrende, 12 Wochen, 18 Sprech-, Theater- und Tanzszenen zu einer nachhaltigen Entwicklung. #SDGBildung #tatenfuermorgen

Worum es geht?
Geplant ist, dass rund 100 angehende Berufschullehrer/innen an der Leuphana Universität Lüneburg im Sommersemetser 2018 in Forschungswerkstätten zentrale Gedanken einer nachhaltigen Entwicklung bzw. einer Berufsbildung für nachhaltige Entwicklung erarbeiten. Die Ergebnisse sollen in Form von 18 Sprech-, Theater- und Tanzszenen präsentiert werden. Die Auseinandersetzung mit einer nachhaltigen Entwicklung bzw. einer Berufsbildung für nachhaltige Entwicklung soll sich dabei auf folgende vier Zugänge konzentrieren: 1. Kristallisationspunkte einer nachhaltigen Entwicklung; 2. Strategien einer nachhaltigen Entwicklung; 3. Anforderungen an Kompetenzen der Berufsbildung für nachhaltige Entwicklung; 4. Bildungsleitlinien für Lernaufgaben der Berufsbildung für nachhaltige Entwicklung. Damit fokussiert sich das Vorhaben auf die Realisierung des Teilziels 4.7 („sicherstellen, dass alle Lernenden die notwendigen Kenntnisse und Qualifikationen zur Förderung nachhaltiger Entwicklung erwerben“).
Was wir machen?
Das Projekt soll sich wie folgt gliedern: 1. Analyse und Erörterung der Kerngedanken: Die Studierenden erarbeiten Kerngedanken einer Berufsbildung für nachhaltige Entwicklung. 2. Erarbeitung einer Performanz-Dramaturgie: Auf Basis der Kerngedanken wird eine Collage erstellt, die sich aus poetischen, lyrischen oder bildnerischen Komponenten zusammensetzt. Auf dieser Grundlage wird gemeinsam mit den Theater- /Tanzpädagogen eine Performanz-Dramaturgie erarbeitet und erprobt. 3. Zusammenstellung der Gesamtperformanz sowie Präsentation: Die entwickelten Performanz-Dramaturgien werden zu einer Gesamtpräsentation zusammengefügt und als Gesamtperformanz einem breiten Publikum öffentlich präsentiert. 4. Nachbereitung und Reflexion: Die Studierenden erörtern die Frage, inwieweit sich das hochschuldidaktische Projekt in die Alltagsroutinen der beruflichen Bildung übertragen lässt. 5. Publikation: Im Rahmen einer Publikation werden die Projektergebnisse zur Verstetigung dokumentiert.
Welchen Beitrag leisten wir zur Verbreitung der SDG?
Aktionen/Events,
Artikel/Plakate/Gedrucktes,
Lehr-/Lernmaterialien
Wer ist unsere Zielgruppe?
PädagogInnen/Bildungsakteure,
SekundarschülerInnen,
Studierende,
Wirtschaft/Wissenschaft/Politik
Was ist unser Ziel?
1. Im Sinne der nachhaltigen Gestaltungskompetenz wird erwartet, dass sich die angehenden Berufsschullehrer/innen domänenspezifische Gestaltungskompetenzen für eine Berufsbildung für nachhaltige Entwicklung aneignen bzw. diese weiterentwickeln. 2. Unter hochschuldidaktischen Gesichtspunkten wird erwartet, dass sich das didaktische Konzept dauerhaft im Masterstudiengang fortführen lässt. 3. Unter wissenschaftlichen Gesichtspunkten wird erwartet, dass mit dem Projekt ein empirischer Rahmen geschaffen wird, in dem die einschlägige Debatte über Lehrerkompetenzen mit Blick auf domänenspezifische Gestaltungskompetenzen für eine Berufsbildung für nachhaltige Entwicklung fortgesetzt werden kann. 4. Im Sinne einer Transferforschung werden die hochschuldidaktischen Erfahrungen ausgewertet und geprüft, welche didaktisch-methodischen, curricularen und organisatorischen Überlegungen sich auf die Berufsbildung für nachhaltige Entwicklung übertragen lassen.
Wer kann unterstützen?
1. Zur Erarbeitung und Erprobung der Performanz-Dramaturgien werden vier Theater- und Tanzpädagogen benötigt. 2. Zur Video-Dokumentation der Erarbeitung, Erprobung und Präsentation der Performanz-Dramaturgien wird ein/e Videodesigner/in benötigt. 3. Zur Erstellung der Publikation wird ein/e Graphiker/in benötigt.
Wer sind wir?
Arbeiteseinheit Berufs- und Wirtschaftspädagogik – Leuphana Universität Lüneburg: Die Arbeitseinheit Berufs- und Wirtschaftspädagogik unter der Leitung von Prof. Dr. Andreas Fischer beschäftigt sich in Forschung und Lehre mit Fragen der Handlungs- und Gestaltungsorientierung im Rahmen des berufsschulischen und betrieblichen Lernens, der Lernortkooperation zwischen Berufsschulen und Betrieben, der Berufsbildung für eine nachhaltige Entwicklung und der Entwicklung eines nachhaltig ausgerichteten wirtschaftspädagogischen bzw. -didaktischen Konzepts. Unter anderem hat die Arbeitseinheit Berufs- und Wirtschaftspädagogik in den von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) geförderten Projekten „BBS futur“ sowie „BBS futur 2.0“ ein nachhaltig ausgerichtetes Netzwerk aufgebaut, in dem sich Berufschullehrer/innen vernetzen können, um einen nachhaltig ausgerichteten Fachunterricht zu realisieren. Weitere Informationen finden sich unter www.leuphana.de/bwp.

Nachhaltigkeitsziele

  • SDG 4: Inklusive, gleichberechtigte und hochwertige Bildung gewährleisten und Möglichkeiten Lebenslangen Lernens für alle fördern

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