Ideenwettbewerbe

Baukultur, Wohnen und Nachhaltigkeit

Viele spannende Projekte sind für den Ideenwettbewerb „Baukultur, Wohnen und Nachhaltigkeit“ eingegangen. Der Wettbewerb ist abgeschlossen, die Gewinnerinnen und Gewinner werden benachrichtigt.

Hier erscheint bald der neue Ideenwettbewerb des Rates für Nachhaltige Entwicklung (RNE) zu nachhaltiger Alltagskultur. Aktuell ist keine Einreichung von Förderanträgen für den Fonds Nachhaltigkeitskultur möglich.

Kommende und laufende Ideenwettbewerbe werden hier sowie unter www.nachhaltigkeitsrat.de und im Newsletter des Rates für Nachhaltige Entwicklung angekündigt. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

Baukultur, Wohnen und Nachhaltigkeit

Eine nachhaltige Baukultur ist wesentlich für gutes Leben, Wohnen und Bauen in der Stadt und auf dem Land. Etwa ein Drittel des Ressourcenverbrauchs in Deutschland geht auf das Konto von Gebäuden, Gleiches gilt für Abfallaufkommen und CO2-Emissionen. Gebäude, die zum Beispiel auf der sprichwörtlichen grünen Wiese gebaut werden, „verbrauchen“ diese – die Wiese gibt es dann nicht mehr. Dennoch wird oft noch so gebaut. Und das, obwohl für viele Menschen das urbane Wohnen – zunehmend gemischt mit Arbeiten – mit seinen kurzen Wegen viel attraktiver ist. Eine nachhaltige Baukultur schont Ressourcen, sorgt für sozial erschwinglichen Wohnraum und ein gesundes Wohnumfeld. Kultur ist der Schlüssel.

Projekte zur nachhaltigen Bau- und Wohnkultur waren gesucht

Was können wir tun, damit Nachhaltigkeit für die Menschen eine zentrale Rolle spielt, wenn sie entscheiden, wie sie bauen und wohnen wollen? Wie können Vernetzung und Kommunikation dabei helfen, nachhaltiges Bauen und Wohnen in unserer Gesellschaft zu verankern? Der Rat für Nachhaltige Entwicklung suchte in seinem Ideenwettbewerb „Baukultur, Wohnen und Nachhaltigkeit“ innovative Ideen, die Antworten auf Fragen wie diese geben. Die Bundesstiftung Baukultur unterstützte den Ideenwettbewerb.

Wieso ist nachhaltige Bau- und Wohnkultur so wichtig?

Bau- und Wohnkultur sind maßgebliche Teile von Nachhaltigkeit. Neben ökologischen, ökonomischen und sozialen Aspekten wirken im Sinne einer Nachhaltigkeit des gelebten Alltags auch immer die gebauten Räume auf uns und wir sind in unserem Handeln auf ergebnisorientierte Prozesse angewiesen, die Weg und Ziel betreffend kulturell verankert sind. Aus baukultureller Sicht stehen lebendige, vielfältige und kompakte Quartiere im Mittelpunkt einer nachhaltigen Entwicklung. Wird eine dichte Bebauung klug gestaltet, wird sie auch von den Menschen akzeptiert. Und eine dichte Bebauung unterstützt das Erreichen des Flächenverbrauchsziels von weniger als 30 Hektar am Tag. Nachhaltiges Bauen in Quartieren, die mit baukultureller Weitsicht entwickelt werden, beachtet Lebenszyklen, Stoffkreisläufe und Recycling sowie die Effizienz des Materialeinsatzes und es ermöglicht suffiziente Nutzungskonzepte. So können behagliche, gesunde und sozial ausgeglichene Wohnumgebungen und Lebensräume entstehen.

Mobilitätskultur und Nachhaltigkeit (abgeschlossen)

Wie wird nachhaltige Mobilität Teil unserer Alltagskultur? Was können wir tun, damit Nachhaltigkeit für die Menschen eine zentrale Rolle spielt, wenn sie entscheiden, wie sie zum Beispiel von A nach B kommen? Wie können Vernetzung und Kommunikation dabei helfen, nachhaltige Mobilität in unserer Gesellschaft zu verankern?

Der Rat für Nachhaltige Entwicklung (RNE) suchte bis zum 27. Mai 2018 in seinem Ideenwettbewerb „Mobilitätskultur und Nachhaltigkeit“ Ideen und innovative Projekte, die Antworten auf Fragen wie diese geben.

Wieso ist nachhaltige Mobilität so wichtig?

Mobilität ist Fluch und Segen zugleich. Im Durchschnitt erreichen heute alle Menschen schneller, kostengünstiger und sicherer Arbeit, Schule, Familie, Freunde, Ärzte und Freizeiteinrichtungen. Ob mit Flugzeug, Auto, Bus, Bahn, Fahrrad oder zu Fuß – Mobilität steht für Freiheit und für Teilhabe. Leider gibt es auch die Schattenseite von Umweltverschmutzung, Ressourcenverbrauch, Stau und überfüllten öffentlichen Verkehrsmitteln. Mobilität kann auch Stress bewirken, weil wir zu mehr Orten als je zuvor unterwegs sind und fast überall und gleichzeitig sein sollen.

In den Städten sehen wir, wie die Durchschnittsgeschwindigkeit von Automobilität sinkt und wie hier die Zahl der Wege mit dem Rad und zu Fuß, mit Bahnen und Bussen steigt. Die Luftverschmutzung bleibt aber ein gravierendes Problem. Auch auf dem Land, wo das Netz an Versorgung und Betreuung dünner wird, muss die Qualität der Mobilitätsangebote steigen. Hier werden innovative, bürgerfreundliche und nachhaltige Mobilitätslösungen, mit dem Ziel der Verringerung des Individualverkehrs, dringend benötigt.

Menschen ändern seit jeher die Art und Weise ihrer Mobilitätskultur. Und schon lange dreht sich nicht mehr alles nur um das Auto. Die Erfindung des Autos vor 130 Jahren stand für Modernität. Heute ist die flexible Kombination von Fuß- und Radverkehr, öffentlichen Verkehrsangeboten und sauberen Autos zukunftsweisend. Die Ideen der Nachhaltigkeit und der nachhaltigen Mobilität zeigen sich heute zum Beispiel bereits in vernetzten öffentlichen Verkehrssystemen, im Bike- und Carsharing, im Vermeiden weiter Anreisen durch Telefon- oder Videoanrufe – egal ob es um berufliches Pendeln, Schulwege, Familien- oder Arztbesuche, Einkaufen, Freizeit, Urlaub oder Geschäftsreisen geht.

Esskultur und Nachhaltigkeit (abgeschlossen)

Der Rat für Nachhaltige Entwicklung (RNE) rief bis zum 18. Oktober 2017 zur Teilnahme am Ideenwettbewerb „Esskultur und Nachhaltigkeit“ auf. Zu Themen wie Lebensmittelverschwendung, Verbesserung von Liefer- und Wertschöpfungsketten, Vertrieb und Vermarktung sowie Ernährungsbildung und nachhaltiger Konsum konnten innovative Projekte eingereicht werden. Angesprochen waren gemeinnützige, gesellschaftliche Akteure einer nachhaltigen Esskultur. Dahinter standen zum Beispiel Köchinnen und Köche, Kitas, Großküchen-Einkäuferinnen und -Einkäufer, Regionalvermarkterinnen und -vermarkter, aber auch Künstlerinnen und Künstler, Kreative und Kulturschaffende.

Unter allen Einsendungen wählte die Jury die Besten aus. Welche Ideen eine Förderung aus dem Fonds Nachhaltigkeitskultur bekommen haben, sehen Sie auf der Website des Rates für Nachhaltige Entwicklung.

Diese Website benutzt Cookies, um die Bedienfreundlichkeit zu erhöhen. Mehr dazu | Cookies akzeptieren