Sustainable Club Culture Support - für eine nachhaltige Veranstaltungsszene

Bild 1 von 5: Sustainable Club Culture Support Bild 2 von 5: Nachhaltigkeitsmaßnahme - Leitungswasser Bild 3 von 5: Nachhaltigkeitsmaßnahme - Gleichberechtigung Bild 4 von 5: Nachhaltigkeitsmaßnahme - Alternative Produkte Bild 5 von 5: Nachhaltigkeitsmaßnahme - Bio-Spaßprodukte

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Sustainable Club Culture Support

Sustainable Club Culture Support

10317 Berlin

Berlin


Hanna Mauksch

Sustainable Club Culture Support fördert mittels attraktiven Angeboten die #SDGBildung in der Club- und Veranstaltungsszene #tatenfuermorgen

Worum es geht?
Partys finden überall statt: Faschingsfeste in Kindergärten, Abschlusspartys an Schulen, Semesterauftakte an Universitäten. Viele Menschen kommen kurzzeitig an einem begrenzten Ort zusammen, um ein kulturelles Erlebnis zu erfahren. Neben dem Unterhaltungswert entstehen ein erhöhtes Ernergie- und Abfallaufkommen. Das erlebte, emotionale Ereignis darf die nachhaltige Entwicklung nicht in den Hintergrund stellen. VeranstalterInnen fehlt es jedoch oft an nötiger Zeitkapazität sowie an finanziellen Möglichkeiten, simple Nachhaltigkeitsmaßnahmen umzusetzen. Während Plastikprodukte wie Geschirr und Strohhalme längst durch biologisch abbaubare Produkte ersetzt werden könnten, ist die Prioritätensetzung für solche Maßnahmen noch längst nicht da, wo sie sein sollte. Es stellt sich die Frage, wie VeranstalterInnen für die Umsetzung solcher Maßnahmen unterstützt werden können und gleichzeitig eine attraktive Bildung der Nachhaltigkeitsziele erfolgen kann.
Was wir machen?
Sustainable Club Culture Support möchte VeranstalterInnen einen zertifizierten Maßnahmenpool anbieten. Bei Interesse werden drei Maßnahmen ausgewählt. Diese werden zu einem vereinbarten Veranstaltungstermin durchgeführt und gleichzeitig mittels Hinweisschildern und Installationen attraktiv kommuniziert. Auszug aus dem geplanten Maßnahmenpool: Gehbrücken mit LED- Beleuchtung (SDG 16, SDG 7); Interaktive Wasserpender (SDG 6, SDG 9); Getrennte Mülltonnen mit Sound (SDG 13, SDG 14); Angebot regionaler Getränke (SDG 11, SDG 12); Biologisch abbaubares Konfetti (SDG 9, SDG 12); Unterstützung weiblich identifizierter DJs* (SDG 16, SDG 5); Faire Bezahlung von KünstlerInnen (SDG 8, SDG 16); Teamstärke beim Arbeiten (SDG 8, SDG 16). SCCS versteht sich dabei als Vermittlungsorgan zwischen nachhaltigen UnternehmerInnen und VeranstalterInnen.
Welchen Beitrag leisten wir zur Verbreitung der SDG?
Aktionen/Events,
Artikel/Plakate/Gedrucktes,
Digitales/Social Media,
Kunstprojekte/Installationen
Wer ist unsere Zielgruppe?
Kita-Kinder,
PrimarschülerInnen,
PädagogInnen/Bildungsakteure,
SekundarschülerInnen,
Sonstige,
Studierende,
Wirtschaft/Wissenschaft/Politik
Was ist unser Ziel?
Das Ziel von Sustainable Club Culture Support ist die Förderung der nachhaltigen Entwicklung in der Veranstaltungsszene. Durch die Hilfe zur Umsetzung von Nachhaltigkeitsmaßnahmen während Veranstaltungen soll das Thema für VeranstalterInnen, MitarbeiterInnen als auch BesucherInnen an Bedeutung gewinnen. Die Umsetzung von ökologischen, ökonomischen und sozialverträglichen Maßnahmen mithilfe von SCCS bringt bedeutende Vorteile mit sich. 1.) VeranstalterInnen wird ohne zusätzlich aufkommenden Verwaltungsaufwand dabei geholfen, Nachhaltigkeitsmaßnahmen umzusetzen und zu kommunizieren. 2.) Unternehmen und Initiativen erhalten die Möglichkeit, nachhaltige Ideen und Produkte in der Veranstaltungsszene zu präsentieren. 3.) Die Maßnahmen tragen zur nachhaltige Entwicklung bei und unterstützen somit die SDGs. 4.) Die SDGs werden attraktiv kommuniziert.
Wer kann unterstützen?
Sustainable Club Culture Support ist auf die Unterstützung von Unternehmen und Initiativen angewiesen, die ihre nachhaltigen Produkte und Ideen in der Veranstaltungszene präsentieren möchten. Insbesondere eignen sich hierbei Start-up-Unternehmen mit kreativen und innovativen Ansätzen, die eine nachhaltige Entwicklung fördern. Außerdem ist die Bereitschaft von VeranstalterInnen und ClubbetreiberInnen wünschenswert.
Wer sind wir?
Hanna Mauksch arbeitet derzeit an ihrer Masterthesis zum Thema „Nachhaltiges Veranstaltungsmanagement“ an der Technischen Universität Berlin. Sie war an verschiedenen Projekten in der Berliner Clubkultur auf Veranstalterebene involviert und sammelte praktische Erfahrungen auf unterschiedlichen Messen und Events. Die Idee vom Sustainable Club Culture Support entstand bei dem Versuch, ihr theoretisches Fachwissen aus dem Studium (Geographische Wissenschaften und Umweltplanung) mit der praktischen Erfahrung im Veranstaltungsmanagement zu kombinieren. Nach der Teilnahme an verschiedenen Nachhaltigkeitsinitiativen in der Clubkultur fiel ihr die Breitschaft, nachhaltige Entwicklung zu unterstützen, von ClubbetreiberInnen und VeranstalterInnen auf. Hindernisse traten jedoch bereits bei der praktischen Umsetzung von simplen Maßnahmen auf. Die Idee (SCCS) entstand ursprünglich im Bereich der Clubkultur, lässt sich jedoch auf alle Veranstaltungsbereiche übertragen.

Nachhaltigkeitsziele

  • SDG 11: Städte und Siedlungen inklusiv, sicher, wider­stands­fähig und nachhaltig gestalten
  • SDG 12: Nachhaltige Konsum- und Produktions­muster sicherstellen
  • SDG 9: Eine widerstands­fähige Infrastruktur auf­bauen, breiten­wirksame und nach­haltige Industriali­sierung fördern und Innova­tionen unter­stützen

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