UmWelt360 - Ein Multimedia-Storytelling-Projekt für Jugendliche

Bild 1 von 5: zur Illustration: Medienarbeit im Wald, 09/2017 Bild 2 von 5: zur Illustration: Medienarbeit im Wald, 09/2017 Bild 3 von 5: zur Illustration: Medienarbeit im Wald, 09/2017 Bild 4 von 5: 360°-Foto Haus Neuland, entstanden in 360°Workshop Bild 5 von 5: 360°-Foto Teutoburger Wald (360°Workshop)

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UmWelt360 - Wie wir leben wollen, was wir ändern müssen.

Haus Neuland e.V., Projekt JuMP - Jugend, Medien, Partizipation

33689 Bielefeld

Nordrhein-Westfalen


Johanna Gesing, Vincent Beringhoff

www.jump-nrw.de

Jugendliche machen ihre Umwelt in 360°-Bildern für andere aus der Ferne erleb- und begehbar. In Virtual Reality entwerfen sie die Welt von morgen. #SDGBildung #tatenfuermorgen

Worum es geht?
Bei UmWelt360 geht es darum, dass sich Jugendliche mit ihrer Region und dem Thema Nachhaltigkeit auseinandersetzen und ihre neu gewonnenen Eindrücke, ihr Wissen und ihre Agenda auf ansprechende und wirkungsvolle Weise medial transportieren. Das partizipativ angelegte Projekt kombiniert entsprechend zivilgesellschaftliches Engagement, Wissenserwerb und –vermittlung: Die Jugendlichen entwickeln ihre Inhalts- und Medienkompetenz weiter und werden im Prozess selbst zu Multiplikator*innen oder „Botschafter*innen“ für Nachhaltigkeit in ihrer Region. Die Idee, 360°-Fotografie und Virtual Reality zur Produktion zusammenhängender Medienprodukte einzusetzen, entstand bei einem Workshop zum Thema 360°/VR im Teutoburger Wald gemeinsam mit Jugendlichen. Nach einer spielerischen Auseinandersetzung mit VR-Anwendungen kam der Wunsch auf, die Faszination von 360°-Bildern und VR-Brillen zu nutzen, um Menschen Dinge begreif- bzw. erlebbar zu machen, zu denen sie im Alltag ggfs. wenig Bezug haben.
Was wir machen?
Bei UmWelt360 sollen Jugendliche 360°-Fotos, Audios, Infotafeln sowie Videos erstellen und zu Multimedia-Storys zusammenfügen, die man sich mittels VR-Brille anschauen/interaktiv erschließen kann. Thematisch sollen sie sich mit Nachhaltigkeit beschäftigen. Ob sie z. B. das Thema Müllverbrennung, eine bedrohte Tierart oder innovative Ideen zur Müllvermeidung wählen, ist den Jugendlichen überlassen und auch was Nachhaltigkeit (in der Region) bedeutet, wird gemeinsam erarbeitet. Mit einem Tool, das die Entwicklung einfacher Virtual Reality-Umgebungen ermöglicht, können die Jugendlichen sich zudem mit Zukunftsvisionen befassen. So können sie in einer „virtuellen Welt“ darstellen, wie sich die Umwelt verändern könnte oder Ideen für ein „grünes“ Viertel entwerfen. Die Medienprodukte werden im Internet veröffentlicht und verbreitet. Zusätzlich ist eine Ausstellung angedacht, bei der die Besucher*innen mit VR-Brillen in die entwickelten Projekte eintauchen können.
Welchen Beitrag leisten wir zur Verbreitung der SDG?
Audio-/Video-Materialien,
Digitales/Social Media,
Lehr-/Lernmaterialien
Wer ist unsere Zielgruppe?
SekundarschülerInnen
Was ist unser Ziel?
UmWelt360 möchte Jugendliche beim Äußern ihrer Anliegen unterstützen. Wir wollen Jugendliche für ihre Region und die Nachhaltigkeitsziele interessieren und ihnen zeigen, dass sie häufig (politische) Anliegen haben, ohne sie als solche zu benennen. Zudem ist uns wichtig, Medienkompetenz als Grundlage heutiger Beteiligungsformen zu fördern. Im Projekt erfolgt dies durch unterschiedliche Darstellungsformen auf vielfältige Weise. Über den Einsatz der VR-Plattform ist es zudem möglich, interessierte Jugendliche ans Programmieren heranzuführen. (Ein niederschwelligerer Zugang ist ebenfalls möglich.) Die von den Jugendlichen organisierte Pressearbeit fördert ihre Medienkompetenz weiter. Die erstellten Medienprodukte entfalten ihre Wirkung so über die Gruppe hinaus. Die schon mit einer günstigen Cardboard-Brille wahrnehmbare Immersion, die sich beim „Betreten“ von 360°-Aufnahmen/VR-Welten einstellt, eignet sich bestens, um die Dringlichkeit des Erreichens der SDG-Ziele bewusst zu machen.
Wer kann unterstützen?
Um die Idee umsetzen zu können, benötigen wir das Umweltamt der Stadt Bielefeld auf unserer Seite. Um Projekte im Wald durchzuführen, ist die Unterstützung durch den Landesbetrieb Wald und Holz NRW notwendig. Auch die Stadtwerke Bielefeld könnten bei der Umsetzung des Projekts behilflich sein. Finanzielle Unterstützung von Seiten nachhaltigkeitsbewusster Unternehmen ist inbesondere in Hinblick auf die benötigte technische Infrastruktur unerlässlich.
Wer sind wir?
Die Jugendbildungsstätte Haus Neuland in Bielefeld ist eine der größten Einrichtungen der politischen Jugendbildung bundesweit. Sie ist als Einrichtung der Jugendhilfe anerkannt und bietet mit Förderung des Landes NRW und der Landes- und Bundeszentrale für politische Bildung jährlich mehr als 200 Seminare an. Der inhaltliche Schwerpunkt liegt auf den Themen Partizipation, Medienkompetenz und zivilgesellschaftliches Engagement. Haus Neuland ist im Rahmen der lernorientierten Qualitätssicherung testiert und als Weiterbildungseinrichtung staatlich anerkannt. Seit 2015 ist Haus Neuland eines von fünf regionalen Kompetenzzentren im Netzwerk Inklusion mit Medien (NIMM) in NRW. Als solches legt Haus Neuland Wert auf inklusive Bildungsangebote und Barrierefreiheit. Mit dem Projekt JuMP – Jugend, Medien, Partizipation – verfügt Haus Neuland seit 2012 über eine spezifische medienrelevante Bildungs- und Vermittlungskompetenz

Nachhaltigkeitsziele

  • SDG 11: Städte und Siedlungen inklusiv, sicher, wider­stands­fähig und nachhaltig gestalten
  • SDG 14: Ozeane, Meere und Meeresressourcen im Sinne nachhaltiger Entwicklung erhalten und nachhaltig nutzen
  • SDG 3: Ein gesundes Leben für alle Menschen jeden Alters gewährleisten und ihr wohlergehen fördern

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