ASA-Programm – Globales Netzwerken

ASA-Programm – Globales Netzwerken

Das ASA-Programm liegt mir am Herzen weil …

… es sich, wie sein Netzwerk aus ASA-Teilnehmenden und -Alumni, Partnerorganisationen und Unterstützer_innen, stets weiterentwickelt und dabei viele Lern- und Partizipationsmöglichkeiten bietet. Daher habe ich mich auch im Frühjahr als Ehrenamtlichen-Vertreter in die Programmkommission wählen lassen.

Mit unserem Werkstatt N-Projekt „ASA-Programm“ möchten wir …

Das ASA-Programm, an dem ich 2010 teilnahm, ist ein dynamisches Lernfeld für Multiplikator_innen nachhaltiger Entwicklung. Teilnehmende gestalten und besuchen Seminare, machen ein Projektpraktikum im Globalen Süden – d.h. in einem Land Asiens, Afrikas, Lateinamerikas oder Südosteuropas – und engagieren sich anschließend in Deutschland bzw. Europa. Mein persönliches Engagement konzentriert sich derzeit auf das ASA-Jahresthema Bewegungsfreiheit, das sich räumlicher und sozialer Mobilität widmet und im Hinblick auf unterschiedliche Privilegien und Ungleichheiten untersucht. Unsere AG befasst sich z.B. mit diskriminierender Visa-Vergabe.

Mein persönlicher Schlüsselmoment war …

Meine Motivation, mich einzubringen, wird durch den Rahmen, den das ASA-Programm ehrenamtlichem Engagement bietet, bestärkt: Die finanzielle und ideelle Förderung für Netzwerkaktivitäten ist ebenso möglich wie der Austausch mit vielen Engagierten, die sich mit Kompetenzen, Ideen und neuen Perspektiven einbringen. Ich erinnere mich, dass es Klick machte, als ich mich einmal als Seminarleiter von der Kritik eines Teilnehmenden vor den Kopf gestoßen fühlte, dann aber realisierte, dass es ja genau dieses Hinterfragen und kritische Denken war, welches ich im Seminar fördern wollte.

Eine der größten Hürden für unser Engagement war …

Im Umgang mit dem ASA-Jahresthema Bewegungsfreiheit merke ich, wie schwierig es ist, die Aufmerksamkeit auf unbequeme globale Zusammenhänge zu lenken – besonders jenseits des Personenkreises, der sich ohnehin regelmäßig mit gesellschaftspolitischen Herausforderungen beschäftigt. Die Vielfalt der Engagement-Optionen zerstreut zudem die Aufmerksamkeit der Menschen, die sich potenziell engagieren würden.

… und wie wir es geschafft haben, diese zu überwinden …

Auch im ASA-Netzwerk ist es nicht immer einfach, Menschen zu erreichen und sich zur Umsetzung von Ideen zusammenzutun. Mit der Jahresthema-AG gehen wir daher kleine, überschaubare Schritte, probieren uns auf unterschiedlichen lokalen und globalen Ebenen aus und spielen mit verschiedenen Formaten. Gemeinsam mit anderen Aktiven im ASA-Netzwerk und der Kampagne „VisaWie?“ möchten wir z.B. in einer Lernwerkstatt Wege und Methoden finden, Bewegungs(un)freiheit zu thematisieren, Erfahrungen auszutauschen und zu dokumentieren sowie die Diskussion in die Breite zu tragen.

Mein Motto:

Ich finde Geduld dem Prozess gegenüber wichtig. Außerdem geht es für mich bei einem Ehrenamt für Nachhaltigkeit ums Wollen statt Sollen und um Lernen statt Können. Expertise entwickelt sich durchs Anfangen und den Austausch mit anderen.

Kontaktdaten für Fragen

Die AG zum ASA-Jahresthema ist über Kilian Hüfner (kilianhuefner [at} gmx.de) und mich (robert.kul {at] posteo.de) erreichbar. Wir sind die Sprecher der derzeit 15-köpfigen Gruppe. Wir freuen uns, von Interessierten zu hören und stehen gerne für Rückfragen zur Verfügung.

Mehr Informationen zum ASA-Programm, einem Angebot der Engagement Global – Service für Entwicklungsinitiativen, und dem Netzwerk der ehrenamtlich Aktiven finden Sie unter www.asa-programm.de.