DAN 2017: Danke für 1.842 Aktionen!

DAN 2017: Danke für 1.842 Aktionen!

DAN 2017: Danke für 1.842 Aktionen!

Die Deutschen Aktionstage Nachhaltigkeit konnten ihr hohes Niveau vom Vorjahr halten: Insgesamt 1.842 Aktionen fanden vom 30.05. bis 05.06.2017 (bzw. 18.05. – 21.05.2017 in Baden-Württemberg) statt. Wir sagen Danke für dieses große Engagement für mehr Nachhaltigkeit! Die Aktionen flossen wie immer automatisch in die Europäische Nachhaltigkeitswoche ein, die 4.024 Initiativen in 30 Ländern zählte.

Wie im letzten Jahr steht Baden-Württemberg unter den Bundesländern mit 1.514 Aktionen klar an der Spitze, gefolgt von Nordrhein-Westfalen (66 Aktionen) und Berlin (43 Aktionen). Die meisten Aktionen wurden von Unternehmen angeboten (88 Aktionen), dicht gefolgt von Vereinen (80 Aktionen) und Bildungseinrichtungen (61 Aktionen).

Zum zweiten Mal standen die Aktionstage unter dem Zeichen der Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen. Wie im letzten Jahr wurden zu SDG 12 „Verantwortungsvolle Konsum- und Produktionsmuster“ die meisten Aktionen angeboten, gefolgt von SDG 11 „Nachhaltige Städte und Gemeinden“ (letztes Jahr ebenfalls Platz 2) und SDG 13 „Maßnahmen zum Klimaschutz“ (letztes Jahr Platz 5).

Die komplette Auswertung der Deutschen Aktionstage Nachhaltigkeit ist in unserem Daten-&-Fakten-Blatt zusammengefasst.

In unserer Bildergalerie haben wir Impressionen von einigen der zahlreichen Veranstaltungen gesammelt.

Start für Deutsche Aktionstage Nachhaltigkeit

Start für Deutsche Aktionstage Nachhaltigkeit

Heute beginnen die sechsten Deutschen Aktionstage Nachhaltigkeit (DAN) – mehr als 1800 Aktionen finden vom 30. Mai bis zum 5. Juni 2017 statt. Kostenlose Beratungen zu ethisch-ökologischen Geldanlagen, Wasserwerksführungen, Film- und Nachhaltigkeitsfestivals mit Musik und Workshops, Vorträge und Diskussionsveranstaltungen, Streuobstwiesen-Spaziergänge inklusive Imkerei-Besuchen – geben Sie einfach Ihre Stadt oder Postleitzahl in die DAN-Datenbank ein, um spannende Aktionen in Ihrer Nähe zu finden.

Wer sich jetzt spontan noch mit einer eigenen Aktion anmelden möchte, der kann diese unter www.tatenfuermorgen.de eintragen. Fünf Ideen für Kurzentschlossene haben wir hier zusammengefasst:

  • Kleidertausch: Werden Sie Aussortiertes los und finden Sie neue Lieblingsstücke! Verabreden Sie sich mit Menschen, die in etwa Ihre Kleidungsgröße haben zum großen Tauschen.
  • Nachhaltiges Frühstück: Veranstalten Sie ein nachhaltiges Frühstück! Jeder bringt etwas mit, das entweder aus Resten zubereitet ist, fair gehandelt wurde oder Saison hat und aus der Region kommt. Einen Saisonkalender finden Sie online. Verzichten Sie auf Fleisch, so senken Sie den Ressourcenverbrauch.
  • Geheimer Büchertausch: Lassen Sie sich von einem neuen Buch überraschen! Packen Sie ein gelesenes Buch ein, schreiben Sie Genre und eine kurze Inhaltsangabe, aber weder Autor noch Titel auf die Verpackung. Treffen Sie sich mit einer Gruppe von Leuten, aus der jeder mindestens ein Buch mitbringt – und tauschen Sie.
  • Nachhaltiger Filmabend: Verabreden Sie sich zu einer Movienight rund um Nachhaltigkeit! Leihen Sie sich dafür Dokumentationen wie „Taste the Waste“, „Tomorrow“ oder „Die unbequeme Wahrheit über unsere Ozeane“ in der Videothek oder Bibliothek aus. Schauen und diskutieren Sie mit Freunden und/oder bisher Unbekannten!
  • Einkoch-Aktion: Sammeln Sie leere Marmeladengläser, Einweck-Gläser oder Ähnliches im Freundes- und Bekanntenkreis. Kochen Sie gemeinsam aus mitgebrachten Obst- oder Gemüseresten Marmelade oder Chutney. Rezepte gibt es online.

Übrigens: Eine Aktion muss nicht groß sein, auch eine kleine Aktion unter Freunden, Kollegen oder mit der Familie ist ein toller Beitrag. Je mehr Menschen mitmachen, umso stärker ist unser gemeinsames Signal für eine nachhaltige Entwicklung. Tragen Sie Ihre Aktion mit wenigen Klicks ein: http://www.tatenfuermorgen.de/mitmachen/deutsche-aktionstage-nachhaltigkeit/

Zur Pressemitteilung zum Start der Aktionstage: „Streubobstwiesen, Wasserwerksführungen und Fairtrade-Theater – Start für die Deutschen Aktionstage Nachhaltigkeit“

Foto: Malzwiese, Foto © www.offenblen.de

DAN 2017 – jetzt noch mitmachen!

DAN 2017 – jetzt noch mitmachen!

Am 30.Mai beginnen die Deutschen Aktionstage Nachhaltigkeit. Kurzentschlossene können jetzt noch ihre Aktion planen und auf www.tatenfuermorgen.de eintragen. Wie das funktioniert, haben wir hier zusammengefasst.

Eine Aktion eintragen kann jeder – Bürgerinnen und Bürger, Vereine, Kirchen, Schulen, Unternehmen, Kommunen, Ministerien. Die einzigen Bedingungen: Die Aktion muss während der Deutschen Aktionstage Nachhaltigkeit vom 30.Mai bis 05.Juni stattfinden und einen Bezug zu Nachhaltigkeit haben. Sie suchen noch Inspiration? Wie wäre es mit:

  • Upcycling für Kleidung: Schaffen Sie gemeinsam aus Altem Neues – mit Nähmaschine, Stoff- und Spitzenresten. Schnittmuster und Ideen finden Sie online, zum Beispiel unter dem Stichwort „Kleidung pimpen“.
  • Precycling: Verabreden Sie gemeinsam mit anderen eine plastikfreie Woche. Sammeln Sie vorher Ideen, wo Sie Plastik ersetzen können: Zum Beispiel, indem Sie Jutebeutel statt Tüten nutzen, indem Sie beim Einkauf lose Ware verpackten Produkten vorziehen oder indem Sie Speisereste mit Tellern statt mit Frischhaltefolie abdecken.
  • Upcycling für Garten, Hof und Balkon: Werden Sie gemeinsam kreativ! Aus alten Konservendosen oder anderen rostfreien Materialien kann man Blumentöpfe selber machen, und alte Reifen lassen sich im Garten dekorativ bepflanzen.
  • Kreative Resteküche: Kochen Sie gemeinsam ein leckeres Mahl aus Resten! Jeder Gast bringt zwei bis drei Zutaten mit, die man noch im Kühlschrank/Vorratsschrank liegen hat. Vor Ort denken Sie sich ein gemeinsames Rezept aus.
  • Nachhaltigkeits-Challenge: Plastiktüten verweigern, nur fünf Kosmetikprodukte benutzen oder, oder, oder – wähle die Herausforderung, die zu dir passt! Suche dir eine „Wochenchallenge“ auf nachhaltiger-warenkorb.de aus, und setze sie mit Freunden während der Deutschen Aktionstage Nachhaltigkeit um.

So wird nachhaltiges Leben ganz einfach – nicht nur während der Aktionstage.

Natürlich können Sie auch einfach an einer der zahlreichen Aktionen während der Deutschen Aktionstage Nachhaltigkeit teilnehmen. Veranstaltungen in Ihrer Nähe finden Sie ganz einfach mit unserer Suche.

Gelungene Auszeichnungsfeiern

Gelungene Auszeichnungsfeiern

67 Preisträger, vier Auszeichnungsfeiern: In Ulm, Düsseldorf, Hamburg und Erfurt bekamen die Preisträgerinnen und Preisträger von „Projekt Nachhaltigkeit 2017“ ihre Auszeichnungstafeln und Urkunden überreicht. Erstmals richteten die neu eingerichteten Regionalen Netzstellen Nachhaltigkeitsstrategien (RENN) die Auszeichnungsfeiern aus. Sie sollen Nachhaltigkeitsaktivitäten auf Bundes-, Länder- und kommunaler Ebene ausbauen und vernetzen, so steht es in der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie 2016. Damit haben die Teilnehmer der vier Feiern bereits begonnen. Wir freuen uns über diese gelungene Premiere!
Impressionen von den Feiern gibt es in den Bildergalerien: http://www.tatenfuermorgen.de/galerien/

DAN 2017: Jetzt Aktionen eintragen!

DAN 2017: Jetzt Aktionen eintragen!

Vom 30. Mai bis zum 5. Juni 2017 finden die Deutschen Aktionstage Nachhaltigkeit statt. Ab jetzt können Aktionen auf www.tatenfuermorgen.de eingetragen werden. Eine Aktion eintragen kann jeder – Bürgerinnen und Bürger, Vereine, Kirchen, Schulen, Unternehmen, Kommunen, Ministerien. Die einzigen Bedingungen: Die Aktion muss während der Deutschen Aktionstage Nachhaltigkeit stattfinden und einen Bezug zu Nachhaltigkeit haben. Von der nachhaltigen Stadtführung, über ein Kochevent mit Resten oder einen grünen Filmabend, bis zur Handysammelaktion oder einem vegetarischen Tag in der Kantine – die Möglichkeiten mitzumachen sind vielfältig.

Alle, die noch Inspirationen suchen, finden diese hier.
Tipps und Informationen zum Eintragen von Aktionen haben wir hier zusammengestellt. Außerdem gibt es hier eine große Auswahl an Materialien, um eigene Aktionen zu bewerben.

Wir freuen uns schon jetzt auf abwechslungsreiche, spannende und natürlich nachhaltige Aktionstage!

Herzlichen Glückwunsch! 67 Projekte ausgezeichnet

Herzlichen Glückwunsch! 67 Projekte ausgezeichnet

Über 240 spannende Projekte haben sich dieses Jahr als Projekt Nachhaltigkeit beworben. Die Jury hat nun 67 Projekte ausgewählt, die das Qualitätssiegel „Projekt Nachhaltigkeit 2017“ tragen dürfen. Vier von ihnen, die eine besonders hohe Veränderungskraft aufweisen, wurden außerdem als „Transformationsprojekt“ ausgezeichnet.

Wir gratulieren allen Ausgezeichneten ganz herzlich und hoffen, dass die Auszeichnung motiviert, den Weg in eine nachhaltige Zukunft mit dem gleichen Engagement weiterzugehen.  Schon jetzt sind wir beeindruckt wie viel alle Projekte zeigen. Sie alle leisten einen wichtigen Beitrag, die Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen zu erreichen.

Alle ausgezeichneten Projekte sind jetzt in unserer Projektdatenbank veröffentlicht. Viel Spaß beim Stöbern, Entdecken und Vernetzen!

#tatenfuermorgen wünscht entspannte Weihnachten!

#tatenfuermorgen wünscht entspannte Weihnachten!

2016 war ein inspirierendes und aktionsreiches Jahr: Mit 1.874 Aktionen bei den Deutschen Aktionstagen 2016 haben wir einen neuen Rekord aufgestellt. Und unserem Aufruf, sich mit innovativen Initiativen für den Wettbewerb „Projekt Nachhaltigkeit“ zu bewerben, sind rund 250 Akteure gefolgt.

Das neue Jahr wird spannend beginnen: Ende Januar wird bekannt gegeben, wer die ersten Preisträgerinnen und Preisträger von Projekt Nachhaltigkeit 2017 sind. Bis dahin heißt es weiter Daumen drücken!

Der Rat für Nachhaltige Entwicklung und das Team von #tatenfuermorgen wünschen Ihnen eine besinnliche Weihnachtszeit und einen guten Start in das neue Jahr! Lassen Sie uns gemeinsam dafür sorgen, dass 2017 ein noch nachhaltigeres Jahr wird – ganz im Sinne des Schriftstellers Mark Twain, der sagte:

„Natürlich interessiert mich die Zukunft. Ich will schließlich den Rest meines Lebens darin verbringen.“

Stadt von morgen: groß und grün

Stadt von morgen: groß und grün

Berlin wächst. Allein 2015 sind 50.000 Einwohner hinzugekommen. In der Hauptstadt leben jetzt mehr als 3,5 Millionen Menschen. Flüchtlinge nicht eingerechnet. Die Menschen wollen in die Stadt. Berlin steht damit nicht allein. Nur: Geht das gut?

Einfach losbauen – das reicht nicht. Die betongraue Stadt entspricht nicht einer nachhaltig denkenden Gesellschaft. Erst im vergangenen Jahr hat die Weltgemeinschaft mit der Agenda 2030 ihre Vision der Zukunft verabschiedet und sich insgesamt 17 Ziele gesetzt. Mit Ziel 11 „Städte und Siedlungen inklusiv, sicher, widerstandsfähig und nachhaltig machen“ hat sie erstmals auch einen globalen Anspruch für die Stadtentwicklung formuliert. Deutschland arbeitet nun an der Neuauflage seiner Nachhaltigkeitsstrategie. Ein Entwurf der Bundesregierung liegt bereits vor.

Darin erwähnt sie zum Beispiel, dass sich Deutschland seit langem vorgenommen hat, die Neuinanspruchnahme von Flächen für Siedlungen und Verkehr auf 30 Hektar pro Tag zu verringern. Und: Es gelte unter anderem, diesen Ansatz „fortzuentwickeln“. Denn bisher geht es nur langsam voran. Im Jahr 2003 sind rund 120 Hektar am Tag verbaut worden, 2014 waren es zwar schon deutlich weniger, aber immer noch 69 Hektar.

Gesucht sind neue Ideen. Derzeit können sich Städte und Gemeinden für das Programm„Nationale Projekte des Städtebaus“ bewerben. Schon seit 2014 fördert das Bundesbauministerium damit „baulich anspruchsvolle und auch experimentelle Vorhaben, die beispielhaft für die Stadtentwicklung in ganz Deutschland sind.“ So sollten „drängende Fragen der Stadtentwicklung“ aufgegriffen und die „Suche nach beispielhaften Lösungen“ angeregt werden, erklärt ein Ministeriumssprecher. Er sagt: „Das Programm ist inhaltlich breit aufgestellt, um verschiedenste städtebauliche Projekte berücksichtigen zu können.“ 2014 und 2015 sei „Grün in der Stadt“ einer der Förderschwerpunkte gewesen, „um beispielhafte Projekte zur Qualifizierung, Rückgewinnung oder Sicherung urbaner Frei- und Grünräume identifizieren und auszeichnen zu können.“

Flussbad mitten in Berlin

Ein Beispiel: Das Flussbad Berlin, das Architekten und Künstler in mit einem schon im Jahr 2012 gegründeten Verein vorantreiben. Sie wollen den Spreekanal zwischen Bodemuseum und Schlossplatz mitten in Berlin zu einem öffentlichen Fluss-Schwimmbad von 750 Meter Länge und 30 Meter Breite verwandeln. Aus den Ufermauern sollen Freitreppen werden, samt Sonnenterrasse, Holzpromenade, Dusch- und Umkleidekabinen. 2,6 Millionen Euro hat der Bund zu dem Projekt dazu gelegt, das auch vom Land Berlin gefördert wird.

Für die erforderliche Wasserqualität soll eine Schilf- und Seegraslandschaft als natürliche Filteranlage weiter flussaufwärts sorgen. Die Wasserreinigung wird schon ab diesem Spätsommer exemplarisch in einem Testfilter erprobt werden. Und nochmal weiter aufwärts soll schließlich ein renaturiertes Biotop für wasserliebende Fauna und Flora entstehen. Spätestens 2025 soll die neue Flussbadeanstalt eröffnen – und damit 100 Jahre, nachdem die letzte in Berlin geschlossen worden ist.

Worum geht es bei zukunftsweisender Stadtentwicklung genau? „Vor allem um Stadtverdichtung, sagt Christa Böhme vom Deutschen Institut für Urbanistik, „die Landschaft um die Städte herum soll vor weiterer Zersiedlung geschützt werden. Zudem haben Städte, die ohne Verdichtung weit ins Umland reichen, einen enormen Energieverbrauch, etwa durch den Pendlerverkehr.“ Das heiße aber nicht, dass Grünflächen, Parks oder Kleingärten verschwinden müssten. Im Gegenteil: „Das Grün darf im wahrsten Sinne des Wortes nicht unter die Räder kommen“, nicht etwa Straßen weichen müssen. Die Städte verlören sonst an Attraktivität. Wer sie erhalten wolle, müsse wertvolle Freiräume bei der Stadtverdichtung mitdenken.

Doppelte Innenentwicklung

Böhme und ihre Kollegen sprechen von „doppelter Innenentwicklung“. Sie haben dazu im Auftrag des Bundesamtes für Naturschutz eine Studie verfasst, die in Kürze auch veröffentlicht werden soll. Derzeit sei vor allem ein Problem, dass Stadtplanung und Landschaftsplanung noch zu wenig verzahnt sind. Ihre Forderung: „Stadtplaner und Landschaftsplaner müssen künftig stärker zusammen arbeiten, um die Stadt der Zukunft zu planen.“

Die Städte stehen vor besonderen Herausforderungen. 2017 sollen mit dem Programm „Nationale Projekte des Städtebaus“ wie bereits in diesem Jahr vor allem die Umwidmung von Militärflächen, interkommunale städtebaulichen Kooperationen und der barrierefreie und demografiegerechte Umbau der Städte und Gemeinden gefördert werden.

Werkstatt N ist jetzt Projekt Nachhaltigkeit

Werkstatt N ist jetzt Projekt Nachhaltigkeit

Werkstatt N ist erwachsen geworden. Jedes Jahr gab es mehr Beiträge, die Initiativen wurden professioneller und mit dem Wettbewerb sind auch viele Projekte gewachsen. Mit dem neuen Namen möchten wir alle ansprechen: die kleinen, kreativen Projekte, die noch in der „Werkstatt“ entstehen, genauso wie die etablierten Projekte, die die „Werkstatt“ schon verlassen haben.

Gemeinsam haben alle Projekte, dass sie nicht nur über Nachhaltigkeit reden, sondern handeln. Sie machen nachhaltige Entwicklung zu ihrem Projekt. Unter dem Namen „Projekt Nachhaltigkeit“ werden wir auch 2017 Projekte auszeichnen, die zeigen, wie vielfältig und kreativ der Wandel zu einer nachhaltigen Gesellschaft vorangetrieben wird. Fünf Projekte mit besonderer Hebelwirkung möchten wir gesondert auszeichnen und stärker in die Arbeit des Nachhaltigkeitsrates einbinden. Als „Projekt Nachhaltigkeit“ kann sich jede und jeder ab dem 01. August bewerben. Wir freuen uns schon auf viele spannende Bewerbungen!

DAN 2016: Daten und Fakten

1874 Projekte haben bei den „Deutschen Aktionstagen Nachhaltigkeit 2016“ mitgemacht – der Rat für Nachhaltige Entwicklung freut sich über diesen neuen Rekord und dankt allen Beteiligten für ihr Engagement und ihre Kreativität: „Sie alle haben gezeigt, dass Nachhaltigkeit machbar ist und in vielfäl-tiger Weise jeden Tag gelebt wird“, so Marlehn Thieme, Vorsitzende des Rates für Nachhaltige Entwick-lung. Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel zeigte sich auf der RNE-Jahreskonferenz erfreut über die hohe Beteiligung an den Deutschen Aktionstagen. Diese fanden vom 30. Mai bis zum 5. Juni 2016 als Teil der Europäischen Nachhaltigkeitswoche (www.esdw.eu) statt.

In diesem Jahr standen die Deutschen Aktionstage Nachhaltigkeit im Zeichen der Sustainable Develop-ment Goals (SDGs). Die SDGs sind die nachhaltigen Entwicklungsziele der Vereinten Nationen. Sie schließen an den Prozess der Millennium Development Goals an und wurden im Rahmen der „Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung“ beschlossen. Die 17 Ziele traten Anfang 2016 in Kraft und gelten für alle Staaten. Alle Aktionen der Deutschen Aktionstage Nachhaltigkeit wurden einzelnen oder auch meh-reren Entwicklungszielen zugeordnet.

Spannende Daten und Fakten sind in diesem PDF zu finden.